| Mut zu Naegeln mit Koepfen! |
|
|
|
| Geschrieben von Administrator | |||||||
| Dienstag, 30. März 2010 | |||||||
|
Mut zu Nägeln mit Köpfen! Darum geht es für die Anrainer bzw. für die Nachbarschaft rund um die Kläranlage bzw. Biogasanlage in Leoben! Mit Resolutionen, wie sie GR Anton Lang in der letzten Gemeinderatsitzung eingebracht wurde, kann das Problem niemals gelöst werden. Noch dazu wäre dieser Resolutionsantrag zum Lachen gewesen, wenn die Situation nicht so ernst wäre. Denn es wäre seit dem Auftreten dieser massiven Geruchsbelästigungen schon längst Aufgabe des Bürgermeisters gewesen, „die Verantwortlichen der LE Gas dazu aufzufordern, „sofort alles zu unternehmen, den technischen Stand so herzustellen, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.“ – so der Text des Antrages! Das der Bürgermeister in die LE Gas nicht eingreifen kann, stimmt absolut nicht! Denn in dieser Gesellschaft ist der Reinhaltungsverband Leoben mit Personen wie Konrad Matthias, Prattes Erich, Gröbminger Wilfried, Tischhardt Harald und Schmid Manfred vertreten. Seitens der ÖVP Fraktion ist Herbert Hatzenbichler Mitglied des Reinhaltungsverbandes. Seinen Aussagen zu Folge war die LE Gas nie Thema bei einer der Sitzungen bzw. fand die letzte Sitzung im Herbst des Vorjahres zum Voranschlag statt. Weiters ist der Geschäftsführer der LE Gas Ing. Heinz Hüttenbrenner als Angestellter der Gemeinde im Reinhaltungsverband tätig. Zusätzlich ist er in der LE Gas auch noch als Privatperson beteiligt. Dies alles lässt auf andere Art und Weise üble Gerüche zu. Die Biogasanlage in Leoben ist auch nicht die erste Biogasanlage, die in diesem Land gebaut wurde. Und es gibt viele sehr gute Beispiele, wo dies einwandfrei funktioniert. Es scheint bereits in der Planung zur Umsetzung ein ordentlicher „Pfusch“ passiert zu sein, den man nun nicht in den Griff bekommt. Sicher hat man auf wirkliche Fachleute verzichtet, um sich selbst zu beschäftigen und zu finanzieren. Jedem anderen privaten Gewerbebetrieb hätte man derartige Missstände nicht verziehen und eine Schließung sofort verordnen lassen. Anders wird dies in Leoben gehandhabt, wenn die gemeindeeigenen Angestellten darin vertreten sind und die politischen Mandatare darin das Sagen haben. Viel öffentliches Geld – also Geld der LeobenerInnen - steckt darin und der Bürgermeister handelt nicht. Warum eigentlich? Den Anrainern ist diese wahnsinnige Belastung keinesfalls weiter zuzumuten. Der Bürgermeister ist daher aufgefordert, die Missstände zu beenden und alle nur irgendwie möglichen Maßnahmen (z.B. auch den Versuch mit effektiven Mikroorganismen zur Gestanksentlastung) anzuordnen. Da geht es nicht um die oben angeführte lächerliche Resolution des Herrn GR Anton Lang! Da geht es nicht um die große Investition der Gesellschaft, die sich eine Schließung nicht leisten kann. Da geht es um Menschen, ihre Lebensqualität und ihre Gesundheit! Ing. Eva Maria Lipp Vizebürgermeisterin
Powered by !JoomlaComment 3.20
3.20 Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved." |
|||||||
| < zurück | weiter > |
|---|






