| Frische Kueche Leoben kontra Fast-Food |
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| Geschrieben von Administrator | |||||||
| Mittwoch, 7. Dezember 2011 | |||||||
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Frische Küche Leoben kontra Fast-Food Begeistert nehme ich diesen Vorschlag von Landesrätin Kristina Edlinger –Ploder auf! Es ist ein klares Wort und ein klares Bekenntnis im Sinne einer gesunden und den besonderen Ernährungsbedürfnissen der Kinder angepassten Ernährung. Für mich geht es sogar soweit, dass ich deutlich sage: Kinder haben ein RECHT auf gesunde Ernährung! Bei den Vergaben von Schulbuffets wird darauf nicht immer Rücksicht genommen. Was schlussendlich in den Schulbuffets angeboten wird, wird kaum hinterfragt. Außer es ist der Schulleitung ein besonderes Anliegen. Insbesondere ist zu hinterfragen, nach welchen Kriterien diese vergeben werden und wer schlussendlich die Kontrolle dieser Richtlinien überprüft. Ohne Druck geht es nicht! Bewusstseinsbildung ist die eine Möglichkeit. Aber wenn diese schon bei vielen Erwachsenen und Anbietern nicht fruchtet, müssen klare Richtlinien im Angebot vorgegeben werden. Die öffentliche Hand vergibt in den Schulen Geschäftsbereiche und hat dafür auch eine Verantwortung zu tragen. Wer Verantwortung trägt, legt die Spielregeln klar fest. Kreative Schulbuffets Im Grunde ist es ganz einfach. Welches Angebot erwartet man von einem Schulbuffet? Grundsätzlich gute und gesunde Lebensmittel. Die saisonalen Lebensmittel bieten Abwechslung über das ganze Jahr. Abwechslung würde auch die Kunden „SchülerInnen“ erfreuen. Ganz einfach gesagt – es geht um die Buntheit und Präsentation des Angebotes. Die Buffetbetreiber müssen dahingehend motiviert und geschult werden. Ein „anderes“ Angebot ist eine Frage des Willens und der Verantwortung, die jeder von uns trägt. Frische Küche für Leoben Einmal mehr stelle ich die Forderung auf, dass die Verantwortlichen in der Stadtgemeinde Leoben sich dafür einsetzen, dass die Leobener Kinder in der Ganztagebetreuung und auch andere Personengruppen wieder frisch zubereitetes Essen bekommen. Die Eltern der Volksschule Göss können über ihr Angebot für ihre Kinder nur bestes berichten. Für den Kindergarten Donawitz wurde im Sommer mit einigen Müttern und dem Bürgermeister eine Elternbefragung vereinbart, die gleich zu Beginn des neuen Kindergartenjahres hätte stattfinden sollen. Bis heute hat es diese Befragung nicht gegeben. Als Grund wird angegeben, dass es seitens der Mensa erst jetzt nach drei Monaten eine Preisvorstellung gibt. Mir ist es unerklärlich, warum man die Eltern solange hinhält, obwohl sie das Essen für ihre Kinder selbst bezahlen. Somit haben diese auch das Recht, ein Essen zu verlangen, dass ihren Kindern schmeckt und den Ernährungsbedürfnissen entspricht. Zu „Frische Küche für Leoben“ wird meinerseits in der Gemeinderatsitzung in der nächsten Woche ein Antrag eingebracht. Die Stadt Leoben könnte somit beispielgebend für andere Kommunen sein. Ing. Eva Maria Lipp Abgeordnete zum Steirischen Landtag
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