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Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 29. November 2011
VP-Bezirksparteiobfrau LAbg. Vzbgm. Ing. Eva Maria Lipp und KPV-Bezirksobmann Bgm. Mario Angerer zu den nächsten Streichungen im Postbus-Bereich
Das ist der Gipfel der Ideenlosigkeit

Das Unternehmen Postbus ist mit dem nächsten Kahlschlag im Bereich des Öffentlichen (Bus-)Verkehrs unterwegs: mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember sollen auch im Bezirk, so etwa im Liesingtal, einige Verbindungen gestrichen werden. Bevorzugt werden jene Verbindungen gestrichen, die an schulfreien Werkstagen angeboten werden. Und genau da hakt VP-Bezirksobfrau LAbg. Vzbgm. Eva Maria Lipp gleich ein: „ Das Absurde daran ist, dass die Postbus GesmbH gerade mit dem Argument des Schülerrückgangs argumentiert, der die Streichung dieser Verbindungen notwendig mache. Und jetzt handelt es sich hauptsächlich um Verbindungen an schulfreien Tagen. Das passt doch hinten und vorne nicht zusammen!“

Auch Kalwangs Bürgermeister Mario Angerer, selbst mit seiner Gemeinde Betroffener und außerdem als KPV(Kommunalpolitische Vereinigung)–Bezirksobmann überregional tätig, kann auch mit einem „Schmankerl“ aufwarten: „Mir schrieb das Unternehmen Postbus, dass nur bei einer finanziellen Beteiligung der Gemeinde eine Weiterführung der Verbindungen möglich sei. Natürlich habe ich mich rückgemeldet mit der Bitte, man möge mir seitens des Unternehmens Postbus eine Kostenaufstellung zukommen lassen, damit wir uns eine finanzielle Beteiligung durch den Kopf gehen lassen können. Einmal habe ich eine Vertröstung erhalten, das nächste Schreiben war dann schon die Information über die Streichungen. Eine Mitbeteiligung der Gemeinden war also nie wirklich angedacht, sondern nur ein Spielchen, scheinbar in der Erwartungshaltung, da wird sich wohl eh keiner melden!“

Die Forderungen von Lipp und Angerer deshalb: „Nur Angebot schafft Nachfrage, es muss eben ein intelligentes Angebot sein. Das gehört ausgearbeitet, nicht sinnlos querbeet herum gestrichen! Zudem ist die Aufrechterhaltung des Öffentlichen Verkehrs in den Regionen ein unerlässlicher Bestandteil für die weiteren Perspektiven des ländlichen Raums! Da sind konkrete Ideen und abgestimmte Angebote gefragt, und nicht die ewige Fortsetzung dieser Ideenlosigkeit!“
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