| Aus dem Fall Domian nichts gelernt |
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| Geschrieben von Administrator | |||||||
| Mittwoch, 3. Juni 2009 | |||||||
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VP-Vzbgm. Lipp sieht mit Schrecken, dass zur Tagesordnung übergegangen wird Aus dem Fall Domian nichts gelernt „Genau das, was wir Oppositionsvertreter der Stadt Leoben in unserer gemeinsamen Pressekonferenz zum Fall Domian/Eurasiamed/Beteiligungen an Befürchtungen geäußert hatten, ist eingetreten. Die rote Stadtregierung geht nach einem lapidaren Prüfungsprozedere getreu dem Motto `Guat is gongan, nix is gschegn!` einfach zur Tagesordnung über“, so VP-Vzbgm. Ing. Eva Maria Lipp. „Es mag schon sein, dass in der Causa Stadtamtsdirektor Dr. Domian rechtlich alles seine Ordnung hatte. Dass dennoch nichts aus dieser Causa gelernt wurde, beweisen zwei Fakten“, präzisiert Lipp ihre Äußerungen. „Fakt 1: Der Stadtamtsdirektor darf jetzt hergehen und über Medien verlautbaren, dass nur die böse Propaganda der Opposition Schuld an seinem betrieblichen Fiasko in der Au gewesen sei. Das ist einerseits wirtschaftlich gesehen blanker Unfug – wäre das Konzept gut gewesen, wäre auch die Nachfrage danach da gewesen – und zum zweiten offenbart es die Denkart der Stadtverantwortlichen: jede Kritik, und sei sie noch so begründet, wird einfach als Majestätsbeleidigung abgetan und bestenfalls ignoriert! Fakt 2: Neben der rechtlichen Dimension gibt es eine politische Dimension des Falles. Bereits in der Debatte um den Fall Domian wurde mehrfach darauf verwiesen, dass es gar nicht um den alleinigen Fall Domian ginge, sondern generell um die Konstellation Angestellte der Stadtgemeinde und Beteiligungen bzw. Geschäftsführungstätigkeiten bei diversen Firmen. Und genau diese politische Dimension betreffend ist die Reaktion der Stadtherrscher gleich Null. Weiterhin gibt es Bedienstete mit zig Geschäftsführerbezügen, Vermengungen zwischen Geschäftsführertätigkeiten und Gesellschafterinteressen, diversen Beteiligungen etc.“ Somit ist für Lipp das Fazit völlig klar: „Aus der Debatte rund um die Causa Domian haben unsere grauen Herren an der Spitze nichts gelernt! Das ist alleine deshalb schon schade, weil damit die nächste Debatte dieser Form bald wieder loslegen wird und damit der Stadt Leoben – da bin ich dann mit Dr. Domian einer Meinung – kein gutes Image entsteht!“ Ein kleines Detail am Rande ist für Lipp übrigens symptomatisch: „Es ist jetzt doch schon einiges an Zeit her, dass der Konkurs und die Schließung der Eurasiamed über die Bühne ging, dennoch verlinkt die offizielle Startseite der Stadt Leoben nach wie vor zum Eurasiamed. Das ist vielleicht symptomatisch für den Umgang mit dieser Causa“, so Lipp abschließend.
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